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Projektchor startet im Juni 2019

„The Show must go on“ lautet der Arbeitstitel

Notenkenntnisse oder eine gute Stimme – braucht man nicht, für den Projektchor des Gesangvereins im Steigerwald Burgebrach e.V. Die Gründung steht bevor.

Am Dienstag, den 25. Juni, ist es so weit: Unser Projektchor „The Show must go on“ startet. Damit haben Sie die Chance, nach Herzenslust und völlig unverbindlich ein wenig Chorluft zu schnuppern!

Ein Projektchor ist ein Zusammenschluss von Sängerinnen und Sängern, die gemeinsam bestimmte musikalische Werke einstudieren und anschließend aufführen. Von Juli bis November sollen speziell hierfür Pop - Songs einstudiert werden. Danach löst sich der Chor wieder auf.

„Für unseren Projektchor suchen wir Frauen und Männer jeden Alters, die Lust auf moderne Lieder haben“, sagt der Vorsitzende des Gesangvereins im Steigerwald Burgebrach e.V. Jürgen Schmitt. Dafür muss man kein Profi sein, Spaß am Singen reicht völlig aus“, wirbt Chorleiterin Jasmin Glück für das Projekt.

Bei einem Projektchor ist es für Sängerinnen und Sänger immer wieder möglich, ein- und auszusteigen. Somit gibt es auch immer wieder personelle Wechsel. „Daher muss man stets ein attraktives Programm bieten“, betont 1. Vorstand Jürgen Schmitt. Also hofft er nun auch auf einige neue Gesichter. „Jeder, der Lust auf modernen Chorgesang hat, ist herzlich eingeladen.“ Und er verspricht: „Es geht bei uns immer sehr humorvoll zu, Vorsingen muss bei den Chorproben niemand, auch Notenkenntnisse sind nicht erforderlich“.

Eingeladen sind Jugendliche und Erwachsene, die gerne singen. Chorerfahrung und Notenkenntnisse sind willkommen, aber nicht erforderlich. Der Gesangverein freut sich über jede Sängerin und jeden Sänger und möchte gerne den Spaß am Singen teilen. Unter der fachkundigen Anleitung der musikalischen Leiterin Jasmin Glück werden Sie ganz neue stimmliche Qualitäten entwickeln und das beim Einstudieren von internationalen Hits quer durch die letzten 40 Jahre.

Medleys berühmter Popgruppen sollen einstudiert und am 23.11. beim Herbstkonzert zu Gehör gebracht werden, hat sich der Projektleiter Ulrich Neff vorgenommen. „The Show must go on“ wird es demnächst erklingen wenn Popgrößen wie Queen auf dem Probenplan stehen. Auch bekannte Songs der Beatles, Bee Gees, Beach Boys oder der Münchener Freiheit sind laut Mitteilung der Chorleitung geplant.

Die Verantwortlichen hoffen, dass sich durch das Angebot des Projektchors viele Männer und Frauen trauen, sich auszuprobieren. Ganz nach dem Motto „Man(n)singt in Burgebrach“.

Keine Mitgliedschaft! Keine Beiträge! Nur singen! Einmal im Monat! Wer Lust hat kommt vorbei! Kommen Sie zu uns, singen Sie mit, wir freuen uns auf SIE! Infos gibt es direkt bei den Projektleitern Ulrich Neff und Lorenz Dorn unter info@gv-burgebrach.de. Um besser planen zu können bitten wir um eine Voranmeldung


Sänger suchen Chöre, Chöre suchen Sänger!

Das trifft sich ja gut, da können wir doch zusammen kommen.
Die Chöre im Sängerkreis  Bamberg und darüber hinaus suchen alle Nachwuchs um die schöne Sache "Musik" für die Nachwelt zu erhalten.
Der Männerchor Gesangverein im Steigerwald Burgebrach e.V.  ist da keine Ausnahme. Musik ist eine kulturelle Bereicherung in jeder  Gemeinde  und bedarf aktiver Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft, im Chor. Gemeinsam ein Liedgut pflegen und auch in der Öffentlichkeit zur Freude aller Mitbürgerinnen und Mitbürger aufführen zu können, ist eine großartige Sache für die Gesellschaft. Denn im hektischen Alltag sollte man sich an einem Tag in der Woche einen ruhigen Pol einbauen, um beim Gesang und einer lustigen Gemeinschaft zur Ruhe zu gelangen. Der Gesang ist in den letzten Jahrzehnten einfach zu kurz gekommen und sollte unbedingt wieder von jedem Bürger gepflegt werden. Drum wäre es an der Zeit, dass alle an einem Strang ziehen und gemeinsam der schönen Freizeitbeschäftigung „Singen im Chor“ nachkommen und einem solchen beitreten.
Der Männerchor Gesangverein im Steigerwald Burgebrach e.V. lädt hiermit alle männlichen Personen, egal welchen Alters, jeden Donnerstag um 20:00  Uhr in sein  Vereinslokal  Brauerei Gasthof Schwan, Hauptstraße 16, 96138 Burgebrach  ein, um gemeinsam mit dem Chorleiter eine Probe und somit seine kostbare Freizeit sinnvoll zu gestalten.
Keine Angst, es gibt kein Vorsingen beim Männerchor Gesangverein im Steigerwald. Man setzt sich einfach zwischen die Sänger und testet sich erst einmal selber. Nach Ende der Probearbeit folgt dann der gesellige Teil. Hier werden bei einem Glas Wein oder Bier noch viele Neuigkeiten und Erfahrungen ausgetauscht.
Braucht man Hilfe ist man hier an der richtigen Adresse. Sucht man Kontakte ist man im Gesangverein im Steigerwald  immer richtig. Die Mitglieder des Männerchores  unter dem Vorsitz von  Jürgen Schmitt  würden sich sehr freuen viele neue Gesichter am nächsten Donnerstag begrüßen zu dürfen.
Du wirst sehen, der Männerchor „hat was“!


Generalversammlung des Gesangvereins im Steigerwald Burgebrach e.V.

Der Gesangverein im Steigerwald Burgebrach e.V. hielt in der Vereinsgaststätte Schwan seine Generalversammlung mit anschließenden Neuwahlen ab.

In seinem Rechenschaftsbericht reflektierte der 1. Vorsitzende Jürgen Schmitt auf das zurückliegende Jahr, das von vielen  Aktivitäten und Auftritten der Sänger geprägt war. Der Gesangverein hat ein gelungenes Jahr hinter sich, wovon ein Highlight des Sängerjahres  ohne Zweifel das Jubiläumskonzert zum 160 ten Bestehen des Gesangverein war.
Weitere Aktivitäten waren der Vereinsausflug nach Kirchberg in Tirol mit der Teilnahme an einem Konzert Wochenende mit internationalen Chören. In der Region hat der Gesangverein ebenfalls an vielen Konzerten und Jubiläen mitgewirkt und sein Können unter Beweis gestellt.
Ein weiterer Höhepunkt war das sehr gut besuchte Sänger Openair des Gesangvereins auf dem Schulgelände in Burgebrach.


Schmitt dankte an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern, die  die Aktivitäten des Gesangvereins mit Ihrem Einsatz unterstützt, und ihre Freizeit hierfür geopfert haben.
Besonders bedankte sich Schmitt bei Stephan Bäuerlein, der nach 24 Jahren sein Amt als Schriftführer niederlegt, und bei Wolfgang Bauer, der nach 25 Jahren nicht mehr im Vergnügungsausschuss tätig sein wird.


Zweiter Vorstand Thomas Oberst gab mit seinem Bericht einen Überblick über die statistischen Werte des Vereins. So nahmen z.B. im vergangen Jahr von insgesamt 34 aktiven Sängern im Durchschnitt 24 Sänger an den Chorproben teil. Diese Zahl wurde u.a. auch für die Chorstärke bei den Auftritten ermittelt.


Schatzmeister Baptist Mohr konnte der Versammlung mitteilen, dass sich der Verein in einer guten und soliden finanziellen Situation befindet. Er bedankte sich an dieser Stelle bei allen Spendern, Sponsoren und der Gemeinde Burgebrach für die finanzielle Unterstützung.


Chorleiter Reinhold Stubrach bescheinigte dem Chor in seinem Bericht eine gute musikalische Ausgewogenheit, was besonders beim internationalen Gesangvereintreffen in Kirchberg/Tirol und beim Jubiläumskonzert zum 160ten Geburtstag des Gesangvereins zu hören war. Stubrach bedankte sich bei seinem 2. Chorleiter Wolfgang Bauer für dessen Unterstützung.


In seinem Grußwort hob der 1. Bürgermeister des Marktes Burgebrach, Johannes Maciejonczyk, den Gesangverein im Steigerwald als einen wichtigen Kulturträger neben den mehr als 50 Vereinen  der Gemeinde Burgebrach hervor, und lobte die große musikalische Leistung des Chores.
Er dankte der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Die anwesenden Mitglieder ermunterte er, die gebotenen positiven Perspektiven im Gesangverein für die Zukunft zu nutzen und die Vereinsarbeit entsprechend weiterzuführen.


Johannes Maciejonczyk hatte dann auch das Amt des Wahlleiters für die anschließenden Neuwahlen inne.


Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:


1.Vorsitzender Jürgen Schmitt, 2.Vorsitzender Thomas Oberst, Schatzmeister Baptist Mohr, Schriftführer Ulrich Neff, Vertreter für die passiven Mitglieder Alfons Fels. Ergänzt wird der Vorstand durch den Ehrenvorstand Reinhold Hense. Als Beisitzer wurden Peter Ludwig, Lorenz Dorn, Wolfgang Bauer, und Reinhold Stubrach gewählt. Notenwart sind Stefan Bogensperger und Jürgen Schwab. Kassenrevisoren Georg Bogensperger und Geo Reheuser. Als Fahnenträger wurden Anton Spörlein und Günther Kramer im Amt bestätigt.


Nach den Neuwahlen gab der wiedergewählte 1. Vorsitzende Jürgen Schmitt einen Ausblick auf das anstehende Vereinsjahr.


Vor allem jedoch ging Schmitt auf die Zukunft des Gesangverein ein. Viele Männerchöre tun sich heute schwer, neue Sänger zu finden, und haben Probleme in der Zukunft zu bestehen. Es gibt zwar den Statistiken zufolge in Deutschland so viele Nachwuchs Sänger wie nie zuvor. Diese Entwicklung kann der Gesangverein leider nicht für sich verzeichnen. War es früher noch Tradition, dass die Söhne  mit Ihren Vätern stolz im Gesangverein gesungen haben, so zieht es die Nachwuchs Sänger heute in ganz andere Musik Richtungen, die vom alten Deutschen Liedgut doch sehr abweichen.
Eine Hauptaufgabe der neu gewählten Vorstandschaft wird es daher sein, den Gesangverein auch für jüngere Sänger attraktiv zu machen. Ein erster Schritt hierzu wird  u.a.das Herbst Konzert am 23.11.2019 „ Männerchor trifft Blasorchester“ sein. Dieses Thema z.B. kann konzeptionell für alle Musikrichtungen angwendet werden.
Der 1.Vorsitzende sieht der Zukunft des Gesangvereins trotzdem positiv entgegen. Hat es doch in der Vergangenheit im Gesangverein  immer Mitglieder gegeben, die es verstanden haben die Sänger zu motivieren und zu begeistern.


Beschlossen wurde die Generalversammlung traditionell mit einem Lied, das vom langjährigen Chorleiter Reinhold Stubrach dirigiert wurde.


Ehre, wem Ehre gebührt – Gesangverein im Steigerwald beging den Jahresabschluss mit einer Weihnachtsfeier

Mit viel Freude, aber auch Spaß feierte der Gesangverein im Steigerwald Burgebrach e.V. kürzlich im Kulturraum der Marktgemeinde seine traditionelle Weihnachtsfeier und nutzte diesen festlichen Rahmen für die im laufenden Jahr anstehenden Ehrungen.

Der 1. Vorsitzende, Jürgen Schmitt, war erfreut, dass zahlreiche Gäste und der Einladung gefolgt waren und somit ihre enge Verbundenheit zum Gesangverein zum Ausdruck gebracht haben. Was im Vereinsleben am meisten zählt, ist ein harmonisches, generationenübergreifendes Miteinander der Vereinsmitglieder, so wie es im Gesangverein schon lange Tradition ist.

In seinen Grußworten erinnerte erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk an das herausragende Jubiläumskonzert anlässlich des 160-jährigen Vereinsjubiläums vor wenigen Wochen.
Es war einer der kulturellen Höhepunkte 2018 in der Marktgemeinde„, so der Bürgermeister.
Er danke den Initiatoren, allen Verantwortlichen und den Mitwirkenden von Herzen die zum Gelingen dieses Festabends beigetragen haben. Er wünschte allen Vereinsmitgliedern und deren Familienangehörigen ein friedliches und segenreiches Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr Gesundheit, Frieden und ganz persönliches Glück.

Die Sänger des Chors gestalteten ein adventliches Programm unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Bauer. Mit bekannten und weniger bekannten Adventsliedern umrahmten das Sängerquartett des Gesangsvereines (Reinhold Hense; Stefan Bogensperger; Wilhelm u. Karl Josef Neser) und den Musikern Günther Weber (Geige), Rainer Lamprecht (Klarinette), Dagmar Lamprecht (Gitarre) und Wolfgang Bauer (Akkordeon) besinnlichen Teil der Veranstaltung. Lorenz Dorn und Baptist Mohr lasen wieder eine weihnachtliche Geschichte vor.

Nach dem besinnlich-musikalischen Auftakt gab es viel Applaus für die jugen Darsteller der Theatergruppe Grasmannsdorf, die mit viel Herzblut und einer gepfefferten Prise Humor ein Theaterstück rund um den „75. Geburtstag der Oma“ aufführten. Und natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Ohne passive Vereinsmitglieder geht es nicht!

Der Vorsitzende freute sich sehr, in diesem festlichen Rahmen langjährige passive Mitglieder für ihre Vereinstreue ehren zu können, denn durch deren Spenden, Mitarbeit und Hilfe können viele Dinge erst möglich gemacht werden. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Markus Henze und Christian Hollmann mit einer Vereinsurkunde und der Vereinsnadel in Silber ausgezeichnet. Beide konnten leider aus beruflichen Gründen bzw. krankheitsbedingt nicht anwesend sein.

 

Für 40 Jahre Vereinstreue wurden die passiven Vereinsmitglieder Heinrich Schiller und Peter Baer sowie der aktive Sänger Rudolf Aumüller ebenfalls mit einer Vereinsurkunde und mit der goldenen Vereinsnadel geehrt.

Ein wahrlich seltenes Jubiläum

 

Für 65 Jahre und für 40 Jahre aktives Singen im Chor erhielten Walter Spörlein und Rudolf Aumüller Ehrennadel und Urkunde des Fränkischen Sängerbundes. Überreicht wurden die Auszeichnungen durch den 1. Vorsitzenden des Sängerkreises Bamberg, Herrn Wolfgang Schön.

Ehre, wem Ehre gebührt – Verleihung der Ehrenmedaille

 

In Anerkennung und Würdiung ihrer herausragenden Leistungen und Verdienste um den Gesangverein und den aktiven Chorgesang wurde den aktiven Sängern Walter Spörlein, Rudolf Aumüller und Baptist Mohr durch Beschluss der Vorstandschaft die Ehrenmedaille verliehen, sie stellt aktuell die höchste Würdigung dar, welche der Gesangverein seinen verdienten Sänger Kameraden angedeihen lassen kann.

Wie die Eiche ihrem Standort, so sind sie ihrem Verein treu geblieben, nicht über Jahrhunderte, aber über Jahrzehnte und damit sind sie zu Stützen des Vereins geworden. So der 1. Vorstand in seiner Laudatio.

Ein besonderer Dank galt Chorleiter Reinhold Stubrach, der auch in diesem Jahr den Chor mit Freude und Sachverstand geleitet und zu besten musikalischen Leistungen motiviert hat.

Mit den besten Wünschen zum bevorstehenden Weihnachtsfest und für das Neue Jahr 2018 beendete der Vorsitzende das offizielle Programm und so ließ man bei netten Gesprächen den Abend gemütlich ausklingen.


Jubiläumskonzert am 10.11.2018 - 160 Jahre Gesangverein im Steigerwald Burgebrach e. V.

Wir feiern unseren Geburtstag

Wenn ein Chor feiert, darf die Musik nicht fehlen. Der Männerchor Gesangverein im Steigerwald Burgebrach machte von dieser klangvollen Regel am Samstag keine Ausnahme: Mit einem abwechslungsreichen Jubiläumskonzert beging er in der Steigerwaldhalle sein 160-jähriges Bestehen.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Domkapitular Dr. Norbert Jung und Pfarrer Ulrich Rauh von der Evangelischen Kirchengemeinde, musikalisch umrahmt vom Bamberger Domchor und dem Domorganisten Markus Willinger. Das Singen, so Dr. Jung in seiner Predigt, verbinde, stifte Gemeinschaft, es vertiefe die Zusammengehörigkeit und beim gemeinsamen Gesang in einer Gruppe oder im Chor verspüre man auch noch Harmonie. Und schließlich stellte der Geistliche auch noch fest, dass Singen wie Beten sei und darum habe Kirchenvater Augustinus sogar festgestellt: „Wer singt, betet doppelt.

Mit seiner 800-jährigen Geschichte ist der Domchor einer der ältesten Knabenchöre Deutschlands. Die jungen Sänger, unterstützt von Sängerinnen der Mädchenkantorei, unter der Leitung von Domkapellmeister Werner Pees waren der Einladung des Gesangvereins gefolgt. Am Samstag war der Chor zu Gast in der Pfarrkirche St. Vitus in Burgebrach. Sogar der oft zitierte „letzte Platz“ blieb nicht leer, wer im Kirchenraum keinen Platz mehr gefunden hatte, der wich auf die Empore aus. Es erklangen die Missa Mater admirabilis von Peter Griesbacher, sowie Motetten von Lajos Bárdos und Johann Crüger. Das war ein Hörvergnügen der Extraklasse – Worte reichen wohl nicht aus, um diesen Wohlklang zu beschreiben. Das war Hörgenuss vom feinsten, das waren Gänsehautmomente.

Ein Streifzug aus 160 Jahren Chormusik

Ein Ohren- und Augenschmaus„, so haben sich die Besucher des Jubiläumskonzerts in der Steigerwaldhalle am Samstagabend begeistert geäußert. Sie singen gut und singen gern, die Sänger des Männerchores Burgebrach. Und zwar schon seit 160 Jahren: Mit einer musikalischen Reise durch die Chorliteratur feierten sie am Samstagabend unter der Leitung von Reinhold Stubrach ihren runden Geburtstag. Als Conférencieuse durchs Programm führte die charmante Johanna Neser.

Den Auftakt des Konzertabends in der Steigerwaldhalle machte das Bläser-Quintett unter der Leitung von Claus Thaler mit der Glückwunschkantate: „Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten“ von Joh. Sebastian Bach.

Der Vorsitzende Jürgen Schmitt begrüßte dazu die Gäste, darunter Ehrengäste aus Politik, Kultur und Vertreter der christlichen Konfessionen, im fast voll besetzten Saal der Steigerwaldhalle.
Gegründet wurde der Verein am 21. November 1858. Was seither geschah, erfuhren die Besucher im Zeitraffer vom Vorsitzenden.

 

Ihr seid eine Bereicherung für Burgebrach und darüber hinaus„, lobte der Erste Bürgermeister und Schirmherr Johannes Maciejonczyk in seiner humorvollen, kurzweiligen Festrede das musikalische Engagement der Sänger.

International präsentierte sich die Frauenvokalgruppe Frequenzia. Die „Power Frauen“ beeindrucken mit ihrem harmonischen Stimmsound. Sie mögen es anspruchsvoll, herzergreifend, groovy und manchmal auch schnulzig. Ihre Musikstücke begeistern, das Repertoire ist breit gefächert, ihre Bühnenpräsenz ist locker, authentisch und einfach stark! Und dies alles mit einer einzigen Chorleiterin: Jasmin Steiner, die den Chor leitet, inspiriert und inszeniert.

Die Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger präsentieren sich in Höchstform. Bunte Vielfalt an Musikgenres wurde präsentiert. Das reichte von bekannten Volksliedern über moderne Schlager und Popmusik bis hin zu Oper- und Operettenmelodien.

Doch was hörten und sangen die Musikfreunde eigentlich vor 160 Jahren?

Mal zart, mal temperamentvoll. Schon der erste Programmpunkt ließ dabei aufmerken: „Schubert’s – Die Nacht (wie schön bist du)“ wechselte in ausdrucksvolle Dynamik zwischen andächtigem Piano und majestätischem Forte.

Mit dem Volkslied „Der Lindenbaum (Am Brunnen vor dem Tore)“ von Friedrich Silcher führten die Männderstimmen in die Stimmung der Idylle ein: leise, gebundene, wellenartig auf- und abschwellende triolische Stimmbewegungen stellen offensichtlich das leise Rauschen des Windes in den Blättern des Lindenbaumes dar.

Aus weichem, romantischem Beginn entfaltete sich nach Friedrich Silcher’s „Das Schifferlied (Es löscht das Meer die Sonne aus.)“ an die Zuhörer. Mit innig ausgekosteten Harmonien zeichnete der Jubiläumschor in dem beliebten Chorsatz ein berührendes, durchaus nachdenklich stimmendes Bild eines Lebens fernab von Stress und Alltagshektik. Mit viel Sangslust brachte der Chor den Jägerchor aus der Oper „Der Freischütz“ zum Klingen, gefolgt vom „Chor der Gefangenen“ aus Verdis Nabucco zu Gehör.

Weiter ging die musikalische Reise

Doch die Männer aus Burgebrach können auch anders: mit dem britischen Folksong „Kennst du John Peel“ ein Lied über einen Jäger aus der Gegend von Cumbria – eine Grafschaft im Nordwesten von England. Temperamentvoll und mit sattem Chorklang jagten die Sänger die Reiter und eine Horde von Hunden mit vollem Gebell, gefolgt von Jägern zu Pferd und dem „Fußvolk“ durch den Saal.

Natürlich durfte bei dem abwechslungsreichen Jubiläumsprogramm der Wein – wenn auch nur musikalisch – nicht zu kurz kommen. Unter anderem erklang „Aus der Traube in die Tonne“ von Kurt Lissmann, ein ausgesprochen vielseitiger Meister der Vokalmusik.

Singen im Chor soll in erster Linie Spaß machen!

Männergesangsvereinen wird ja im Allgemeinen nachgesagt, nicht gerade ein Quell an Heiterkeit zu sein. Bei den Burgebracher Männern ist das anders.
Eine Chorprobe ohne Lachen ist eine verschenkte Probe„, so die Sänger.
Und dabei muss sich ein Chor nicht immer ganz ernst nehmen. Nein, die Männer können auch selbstironisch. Nicht jeder Männerchor würde in einem Jubiläumskonzert „Wir sind die alten Säcke“ vortragen. Zeit auch für ein klein wenig Selbstironie.

Mit dem Erzgebirgischen Volkslied “ ‚S ist Feierabend, das Tagwerk ist vollbracht“, verabschiedete sich der Jubilar bei seinen Gästen. Die zahlreihen Besucher bedankten sich bei den Mitwirkenden mit einem langanhaltenden Applaus und versprachen wiederzukommen, wenn der Gesangverein im Steigerwald Burgebrach e.V. wieder zu einem Konzert einlädt.

Mitwirkende waren:

Big Band der Ebrachtaler Musikanten – Leitung: Lucia Thienel
Bläser Quintett der Ebrachtaler Musikanten – Leitung: Claus Thaler
Frauenvokalgruppe Frequenzia – Chorleitung: Jasmin Steiner
Gesangverein im Steigerwald Burgebrach e.V. – Chorleitung und musikalische Gesamtleitung: Reinhold Stubrach
Moderation: Johanna Neser


Schwungvoll und Emotional – Ein Loblied auf Burgebrach

Das Sänger Open Air war ein musikalischer Höhepunkt im Jubiläumsjahr

Im Rahmen des Sängers Open Airs 2018 brachte der Gemeinschaftschor Burgebracher Chöre (bestehend aus dem Singkreis Unterneuses; dem Kirchenchor St. Vitus; der Frauenvokalgruppe Frequenzia und dem Gesangverein im Steigerwald) das „Burgebracher Lied“ zum ersten Mal auf die Bühne. Monika Ruß aus Burgebrach hat das Lied aus großer Dankbarkeit zu ihrer Heimat und den liebenswerten Menschen hier in Burgebrach komponiert und den Text geschrieben.

Der geschmückte Burgebracher Schulhof war bis auf den letzten Platz besetzt, als Jürgen Schmitt, der Vorsitzende des gastgebenden Männerchores die zahlreichen Besucher, die Ehrengäste und teilnehmenden Chöre begrüßte. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass es wieder gelungen sei, namhafte Chöre für die Veranstaltung zu gewinnen. Er dankte allen, die seit nunmehr 18 Jahren diese hochklassige Veranstaltung auf die Bühne bringen. „Ohne engagierte ehrenamtliche Arbeit und Übungsfleiß wäre das alles nicht erreichbar“. Gemeinsam singen, gemeinsam feiern hieße insbesondere auch, Alt und Jung zusammenbringen und zeige, dass die Bewahrung von Tradition eine Erneuerung nicht ausschließe, meinte Schmitt.

1.Bürgermeister Johannes Maciejonczyk, der auch die Grüße und guten Wünsche der Marktgemeinde überbrachte, zeigte sich stolz und erfreut über das Engagement des Männerchores und die alljährlichen Sängerfeste, die Gäste aus nah und fern in harmonischer Weise zusammenführten.

Ein großes Dankeschön richtete erster Bürgermeistere Johannes Maciejonczyk in seinen Grußworten an die Komponistin des neuen “Burgebracher Liedes“ Monika Ruß und überreichte ein Danke Geschenk sowie einen Blumenstrauß. Sie geben für die Kultur, die regionale Tradition und den Zusammenhalt in unserer Marktgemeinde genau die richtigen Töne vor“, fügte Maciejonczyk hinzu.

Doch zunächst gehörte die Bühne der Bigband der Ebrachtaler Musikanten unter der Leitung von Lucia Thienel, die mit jugendlichem Charme, Elan und erstaunlichem Können in das Fest einstimmte.

Temperamentvoll eröffnete der gastgebende Gesangverein im Steigerwald Burgebrach e.V. unter der Leitung von Reinhold Stubrach mit dem Sängergruß „Es grüßen euch mit Herz und Hand…“ den Melodienreigen. Danach intonierte der Burgebracher Männerchor den „Frohen Sängermarsch“ von Jakob Christ. Schwungvoll interpretierten die Sänger “Ja wir sind die alten Säcke“ eine nicht ganz ernst zu nehmende Humoresque – der Komponisten: Thibaut/Grote – und mit dem alten Volkslied „Der Schneider Jahrtag“ gelang es ihnen, den Zuhörern ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern.

Mit interessanten Informationen zu den auftretenden Chören und ihrem Programm führte Stephan Bäuerlein anschließend durch den sommerlichen Sänger-/Liederabend. Altbekanntes klingt ganz neu, ungewohntes schillert und flirrt, groovt und swingt. Detailverliebt, facettenreich und originell. Die Burgebracher Frequenzia -Ladies, dirigiert von Jasmin Steiner überzeugten mit einem vielseitigen, internationalen Programm. Die Sängerinnen eroberten rasch die Herzen der Zuhörer, die begeistert applaudierten.

„Seite an Seite“ von Christina Stürmer lies der Singkreis Unterneuses unter ihrem Chorleiter Adalbert Jäger erklingen „Dieses Lied ist für mich eine Hymne an die Menschlichkeit“ – Zitat der Komponistin Christina Stürmer. Reicher Beifall belohnte die Sängerinnen aus Unterneuses. Zuvor hatte der Männerchor Gesangverein Walsdorf 1878 e.V. unter der Leitung von Werner Auer die Gäste mit „Musikanten müssen wandern.“ musikalisch begrüßt, um anschließend mit dem Lied „Lob des Bieres“ die Voraussetzungen für ein gedeihliches Miteinander zu schildern.

Mit dem Gesangverein Sängerkranz 1922 aus Fürnbach betraten echte Mannsbilder die Bühne, die unter der Leitung von Rolf Nikolay mit dem Volks- und Jagdlied – Der Jäger Abschied (Wer hat dich, du schöner Wald) Text: Joseph Freiherr von Eichendorff, Melodie: Felix Mendelssohn-Bartholdy absolut überzeugend die Liebe zu ihrer Fränkischen Heimat bekundeten.

In eleganter Uniform, mit Krawatte betrat der der Nürnberger Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei e.V. die Bühne. Unter der Leitung von Waldemar Welker, instrumental begleitet von zwei Akkordeonisten fegte der Chor mit dem Titel “ Leinen los, volle Fahrt …“ von Santiano aus dem Album „Bis ans Ende der Welt“ frische Nordseeluft und Seefahrerromantik in den Schulhof.

Zum unbestrittenen Höhepunkt des Abends wurde schließlich die Uraufführung des neuen Burgebracher Liedes (Text und Musik: Monika Ruß) durch den Auftritt des Burgebracher Gemeinschaftschores unter dem Dirigat von Reinhold Stubrach, arrangiert und am Piano begleitet von Monika Ruß.

Tosender Beifall, stehende Ovationen und Forderungen nach Zugaben belohnten das Engagement der Akteure. Abschließend bedankte sich der Vorsitzende des Männerchores, Jürgen Schmitt, bei allen Gastchören für ihre Auftritte und Bereicherung der Veranstaltung.